Animal Adventures

Wie Toymany sein Spielset mit Fleischfresser-Figuren entwickelt hat

How Toymany Created Its Carnivore Figurines Playset

Wenn Menschen an Fleischfresser denken, kommen ihnen oft zuerst Löwen, Tiger und Wölfe in den Sinn. Diese mächtigen Jäger prägen seit Langem unser Bild von der Welt der Fleischfresser, doch sie stellen nur einen Teil ihrer bemerkenswerten Vielfalt dar.

Bei Toymany wollten wir über diese vertrauten Raubtiere hinausblicken.

Diese Idee inspirierte uns dazu, das 12-teilige Fleischfresser-Figuren-Spielset von Toymany zu entwickeln. Indem wir bekannte Favoriten und weniger bekannte Arten zusammenbrachten, wollten wir eine breitere und überraschendere Seite der Welt der Fleischfresser zeigen.

 

Mehr als Fleischfresser: Was bedeutet „Carnivore“?

Das Wort „Carnivore“ mag eindeutig klingen, kann aber zwei unterschiedliche Bedeutungen beschreiben.

Im Alltag bezeichnet es in der Regel ein Tier, das andere Tiere frisst. In der Taxonomie bezeichnet „Carnivora“ jedoch eine Ordnung von Säugetieren, deren Mitglieder überraschend vielfältige Ernährungsweisen haben.

Bei der Gestaltung dieses Spielsets haben wir uns von beiden Bedeutungen leiten lassen.

Der Kinkaju gehört zur Ordnung Carnivora, ernährt sich aber hauptsächlich von Früchten.
Der Rote Panda hat sich ebenfalls an eine weitgehend pflanzenbasierte Ernährung angepasst.
Der Tasmanische Teufel ist dagegen ein fleischfressendes Beuteltier außerhalb der Ordnung Carnivora.

Die Aufnahme solcher Tiere ermöglichte es uns, über eine enge Auswahl fleischfressender Jäger hinauszugehen und ein vielfältigeres — und überraschenderes — Bild der Welt der Fleischfresser zu präsentieren.

 

Was machte die Entwicklung dieses Fleischfresser-Figurensets so anspruchsvoll?

Die Auswahl von 12 Tieren bedeutete weit mehr als einfach 12 Plätze zu füllen.

Das richtige Gleichgewicht zwischen bekannten und weniger bekannten Arten finden

Hätten wir uns nur auf weithin bekannte Raubtiere konzentriert, hätte sich das Spielset vertraut angefühlt. Eine Kollektion, die ausschließlich aus kaum bekannten Arten besteht, hätte dagegen für Kinder und gelegentliche Tierliebhaber weniger zugänglich wirken können.

Deshalb kombinierten wir Tiere, die viele Menschen bereits kennen — wie den Rotfuchs, den Schneeleoparden und den Roten Panda — mit Arten, die in Tierfiguren-Kollektionen seltener vorkommen.

Der Kinkaju wurde zu einer unserer markantesten Entscheidungen.
Seine fruchtreiche Ernährung und sein Leben in tropischen Baumwipfeln stellen das klassische Bild eines Fleischfressers infrage.

Wir wählten außerdem die Asiatische Zibetkatze aus, deren länglicher Körper, kurze Beine, spitzes Gesicht und bemerkenswert langer Schwanz ihr eine Silhouette verleihen, die sich von allen anderen Tieren des Sets unterscheidet.

Durch die Aufnahme solcher Arten konnten wir neue Tiere vorstellen, ohne das Gefühl von Vertrautheit zu verlieren, das Menschen in die Kollektion hineinzieht.

Echte Vielfalt über 12 Tiere hinweg schaffen

Wir wollten nicht, dass Vielfalt nur in den Namen der Tiere existiert. Wir wollten, dass man sie sofort in ihren Formen, Mustern, Lebensräumen und Überlebensstrategien erkennt.

Zum Beispiel verlässt sich der Afrikanische Wildhund auf kooperative Jagd, während das Streifenskunk seine auffällige Warnhaltung und sein Duftsekret zur Verteidigung einsetzt. Diese gegensätzlichen Strategien boten nur einen kleinen Einblick in die Vielfalt, die die gesamte Kollektion vermitteln sollte.

Diese Unterschiede verliehen dem Set eine größere visuelle Bandbreite, halfen uns aber auch, Fleischfresser als mehr darzustellen als Tiere, die Beute verfolgen. Manche kooperieren, manche warnen, manche verbergen sich, und andere verlassen sich auf körperliche Anpassungen, die durch anspruchsvolle Lebensräume geprägt wurden.

Identität im kleineren Maßstab bewahren

Nach der Auswahl der Arten standen wir vor einer weiteren Herausforderung: zu entscheiden, welche Details jedes Tier als Figur unverwechselbar machen würden.

Ein echtes Tier kann subtile Gesichtszeichnungen, geschichtetes Fell, markante Proportionen oder eine charakteristische Haltung haben. Wenn wir dieses Tier auf die Größe eines Modells verkleinern, müssen jede modellierte Linie und jeder Übergang in der Bemalung mehr leisten.

Deshalb konzentrierten wir uns auf die Merkmale, die die Identität jeder Art tragen.

Für die Tüpfelhyäne wählten wir eine aufmerksame, nach vorn gerichtete Jagdpose mit gesenktem Kopf, geöffnetem Maul und einem angehobenen Vorderbein, als hätte sie gerade Beute entdeckt und würde sich nähern. Diese charakteristische Haltung verleiht der Figur ein Gefühl von Bewegung und bringt zugleich die wachsame, entschlossene Präsenz des Tieres zum Ausdruck.

Dieselbe Aufmerksamkeit für Haltung, Proportionen und Textur haben wir in der gesamten Kollektion angewendet. So lässt sich genauer erkennen, wie wir diese prägenden Merkmale in fertige Toymany-Figuren übertragen haben.

 

Von der Skulptur zur fertigen Figur: Details zum Leben erwecken

Die Auswahl der Tiere und die Bestimmung ihrer prägenden Merkmale gaben uns eine klare Richtung, doch erst die Tonmodellierung verwandelte diese Ideen in dreidimensionale Formen.

In dieser Phase verfeinerten wir die Proportionen, Haltung, Ausdruckskraft und Oberflächentextur jedes Tieres und berücksichtigten zugleich, wie jedes Detail im Maßstab einer Figur wirken würde.

Den wachsamen Charakter des Erdmännchens einfangen

Beim Erdmännchen konzentrierten wir die Skulptur auf eine seiner bekanntesten Verhaltensweisen: das Wachbleiben. Wir nutzten seine aufrechte Haltung, den schlanken Körper, den erhobenen Kopf und die eng gehaltenen Vorderpfoten, um eine aufmerksame Silhouette zu schaffen, die Betrachter bereits vor dem Hinzufügen von Farbe erkennen konnten.

Das Streifenskunk durch Textur und Muster aufbauen

Das Streifenskunk stellte eine andere Herausforderung dar. Seine Identität hängt stark sowohl vom Volumen seines Fells als auch von den markanten weißen Zeichnungen ab, die über sein dunkles Fell verlaufen.

Anschließend nutzten wir die modellierte Textur als Orientierung für die finale Bemalung. Anstatt die weißen Streifen als flache Formen auf der Oberfläche zu behandeln, folgten wir den Konturen des Tieres und dem Fellverlauf, sodass die Zeichnungen mit seiner Form verbunden wirkten.

Wir hatten zuvor Bilder dieser Skulpturen in einem Tierfiguren-Forum geteilt, und viele Mitglieder erkannten beide Arten fast sofort allein an ihren charakteristischen Haltungen und Texturen — ein erfreuliches Zeichen dafür, dass ihre prägenden Merkmale bereits vor der finalen Bemalung sichtbar wurden.

 

Wie viele Tiergeschichten kann ein einziges Set erkunden?

Die Vielfalt in diesem Set wurde so gestaltet, dass sie mehr fördert als nur die einfache Wiedererkennung von Tieren.

Lebensräume erkunden

Die 12 Arten sind außerdem mit sehr unterschiedlichen Teilen der Welt verbunden.

Einige leben in tropischen Wäldern, andere in offenen Graslandschaften, Bergregionen oder gemäßigten Wäldern. Dadurch eignen sich die Figuren für Kartenaktivitäten, Habitat-Zuordnungen, Unterrichtsprojekte und kleine Spielwelten.

Weniger bekannte Arten kennenlernen

Ein weiterer Grund, warum wir Tiere wie den Kinkaju und die Asiatische Zibetkatze ausgewählt haben, war schlicht, ihnen mehr Sichtbarkeit zu geben.

Wir hoffen, dass die sorgfältige Darstellung dieser Tiere — genauso wie bei den bekannteren Arten — Neugier auf sie wecken kann: was sie sind, wo sie leben und wie sie überleben.

Manchmal ist die Entdeckung eines unbekannten Tieres der Anfang des Wunsches, mehr darüber zu erfahren.

Mehr von der Welt der Fleischfresser sehen

Fleischfresser sind weitaus vielfältiger als die großen Raubtiere, die einem meist zuerst einfallen.

Während der Entwicklung dieser Kollektion haben wir nicht nur überlegt, welche Tiere aufgenommen werden sollten, sondern auch, wie sich die 12 Arten voneinander unterscheiden können und welche körperlichen Merkmale im Maßstab einer Figur erkennbar bleiben müssen.

Mit dem Fleischfresser-Figuren-Spielset von Toymany hoffen wir, einige dieser weniger vertrauten Tiere sichtbar zu machen und Menschen dazu anzuregen, die bemerkenswerte Vielfalt, die in der Welt der Fleischfresser verborgen ist, etwas genauer zu betrachten.

 

Diese Kollektion begann mit einer einfachen Idee: Fleischfresser sollten nicht nur durch eine Handvoll vertrauter Raubtiere repräsentiert werden.

Lernen Sie alle 12 Arten kennen und entdecken Sie hier das vollständige 12-teilige Fleischfresser-Figuren-Spielset von Toymany.

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